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Meldungen der Erzdiözese
Aktionskreis Orgelsanierung St. Marien
Die Orgel der Donaueschinger Marienkirche wurde im Jahre 1963 von der bekannten Orgelbaufirma E. F. Walcker aus Ludwigsburg gebaut.
Die Orgel hat 38 Register, verteilt auf drei Manuale und Pedal.
Sie besteht aus 2765 Pfeifen in Holz, Zinn, Kupfer und Zink.
Auch wenn es der Besucher während der Gottesdienste nicht hört, ist die Orgel der Marienkirche sehr überholungsbedürftig!
Wie verschiedene Gutachten belegen, machen mehrere Defekte und der Schmutz vieler Jahre seit der letzten Generalüberholung eine Sanierung des wertvollen Instruments dringend notwendig.
Auf der gesamten Orgel und den Pfeifen hat sich in den vergangenen Jahrzehnten eine fettige Staubschicht gebildet, die eine vollständige Zerlegung und Reinigung erforderlich machen.
Außerdem müssen Verschleißteile ersetzt und die Spielanlage (Spieltisch und elektrische Verbindung zu den einzelnen Registern) überholt werden.
Einige Register müssen zur Verbesserung der Klangmischung umgestellt werden.
Der Gesamtaufwand für die Sanierung liegt bei etwa 70.000 Euro.
Um mittelfristig die Sanierung der Orgel zu ermöglichen, hat sich der „Aktionskreis Orgelsanierung St. Marien" gebildet, der mit verschiedenen Aktionen versuchen will, den notwendigen Betrag von 70.000 Euro über Spenden zu finanzieren. Mitglieder des Aktionskreises sind: Anneliese Albiez, Wolfgang Albiez, Andreas Metzger, Germana Metzger, Andreas Rütschlin und Maria Schmitt.
„Die Sanierung und Generalüberholung der Orgel lohnt sich auf jeden Fall!", erklären die Organisten, die die Orgel bei Gottesdiensten und Konzerten regelmäßig spielen.
Bestätigt wird dies auch in einem Gutachten des Orgelsachverständigen der Erzdiözese Freiburg, Dr. Michael Kaufmann.

